Weniger Reservierungen im Winter? So steigern Sie den Umsatz pro Gast
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Von Fabienne Van Den Broecke
3 min Lesezeit
Sind die Wochen nach den Feiertagen bei Ihnen auch ruhiger? Damit sind Sie nicht allein. Fast jeder Gastronomiebetrieb kennt dieses Phänomen: weniger Reservierungen bei gleichbleibenden Fixkosten. Oft scheint es nur einen Hebel zu geben: den durchschnittlichen Umsatz pro Gast erhöhen.
Was wäre, wenn genau das bereits mit einer clever gestalteten Speisekarte möglich wäre?
Der Moment der Entscheidung ist auch der Moment des Verkaufs
Eine Speisekarte ist weit mehr als nur eine Übersicht Ihrer Gerichte — sie lenkt Entscheidungen.
Ist das Hauptgericht beendet? Präsentieren Sie eine Dessertkarte. Selbst wenn Gäste kein Dessert bestellen, entscheiden sie sich häufig noch für Kaffee, Tee oder einen Digestif.
Das Gästeerlebnis bleibt dabei entscheidend.
Menütests ganz ohne Risiko
Und noch etwas: Der Januar ist der perfekte Zeitpunkt zum Experimentieren.
Testen Sie:
neue Preisstrategien
andere Platzierungen von Gerichten
saisonale Angebote
kreative Menüideen
Nur so entdecken Sie, wofür Ihre Gäste tatsächlich bereit sind zu bezahlen.
Speisekarten mit Einschubsystem: flexibel und professionell
Mit dem Einschubsystem von Peleman bleibt Ihre personalisierte Menümappe außen immer gleich — Sie tauschen lediglich die gedruckten Einleger in wenigen Sekunden aus.
Ideal, um:
neue Gerichte zu testen
saisonale Menüs einzuführen
Preise flexibel anzupassen
Und falls eine Idee nicht funktioniert? Dann entstehen keine hohen Nachdruckkosten.
Schritt-für-Schritt-Plan: In 5 Tagen den Umsatz pro Gast steigern
Tag 1: ABC‑Analyse Ihrer Gerichte durchführen
A‑Gerichte: Beliebt + hohe Marge → prominent platzieren
B‑Gerichte: Beliebt, aber geringere Marge → Preis oder Portionsgröße optimieren
C‑Gerichte: Wenig bestellt → besser positionieren oder entfernen
Tag 2: „Hero“-Bereich auf der Speisekarte schaffen
Heben Sie drei Top‑Gerichte besonders hervor:
Empfehlung des Küchenchefs
Menü des Monats
Spezialangebot
Beispiel:
„Unsere beliebtesten Gerichte — und das aus gutem Grund.“
Tag 3: Upselling an den richtigen Stellen einsetzen
Bei Hauptgerichten
Empfehlen Sie:
zusätzliche Saucen
Beilagen
passende Getränke
Beispiel:
„Perfekt kombiniert mit unserer hausgemachten Trüffelsauce.“
Beim Dessert
Digestif‑Kombinationen
Kaffeespezialitäten
Tag 4: Preispsychologie und Layout optimieren
Platzieren Sie bewusst ein teureres Gericht pro Kategorie als „Anker“
Vermeiden Sie Euro‑Spalten
Schreiben Sie Preise direkt hinter den Gerichtsnamen
Nutzen Sie Weißraum und Icons (vegan, glutenfrei), um Entscheidungen zu erleichtern
Menschen entscheiden visuell.
Tag 5: Das Team schulen (30 Minuten)
Entwickeln Sie kurze, natürliche Verkaufsempfehlungen für Gerichte
Rollenspiele helfen, Upselling locker und authentisch zu üben
Erstellen Sie eine Übersicht Ihrer margenstärksten Gerichte